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Osterbergschule

                                                              Bad Gandersheim

Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Lernen

Herzlich Willkommen auf den Seiten der Osterbergschule Bad Gandersheim!

AKTUELLES

Abschiedsgruß


An alle, die mit der Osterbergschule zu tun hatten

Bad Gandersheim, den 24.07.2020



„Einmal im Leben ist immer mal Schluss.

Und so geht´s hin und her,

heute du, morgen der,

und so ist immer wer,

der gehen muss“



… so sangen wir als Kollegium vor 16 Jahren zur Verabschiedung unserer damaligen Förderschulrektorin Frau Elke Wille.


Diesmal ist es unsere ganze Schule und eine Schulform, die Osterbergschule Bad Gandersheim, eine

Förderschule Lernen, die gehen muss, weil der Northeimer Kreistag es im November 2019 so beschlossen hat.

Einige Menschen im Landkreis finden diese Entscheidung gut und freuen sich darüber. Andere jedoch

haben wenig Verständnis und können diese Haltung nicht nachvollziehen.

Wie es oft so ist, mit Entscheidungen und deren Konsequenzen…


Dessen ungeachtet ist diese Entscheidung getroffen und für die Schulgemeinschaft galt es von da an

damit zu leben und umzugehen. Nachdem uns diese existentielle Grenze gesetzt wurde, haben wir trotz allem (anhaltenden) Unverständnis, aller Wut und Traurigkeit, gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern, Eltern/Erziehungsberechtigten und den Kolleginnen nach neuen, passenden Möglichkeiten für die Schülerschaft gesucht. Für unsere Schülerinnen und Schüler wurden Lösungen gefunden, auch das Kollegium und alle Mitarbeiter sind versorgt. Nun bleibt nur noch allen Beteiligten ganz viel Gutes zu wünschen! Auf dass alle ihre Chancen nutzen…


Die Schulgemeinschaft der Osterbergschule wollte Euch und Sie ursprünglich alle zu einem großen

Abschiedsfest einladen; auf Gelungenes, gemeinsame Arbeit, Ereignisse, Erlebnisse und Ergebnisse anstoßen, noch einmal persönlich miteinander ins Gespräch kommen.

Eine Zusammenkunft mit all denen, den unsere Schule etwas bedeutet; die sich für den Erhalt einsetzten;

die langjährige Kooperations- und/oder Projektpartner waren; selbst hier mal Schüler, Eltern und/oder Teil des Kollegiums waren; Betriebe, die hier Arbeiten ausführten, unserer Schülerschaft Gelegenheit für ein Praktikum und/oder eine Ausbildung gaben; ehemalige Mitarbeiter; umliegende Schulen; Institutionen, die Teil der Netzwerke um unsere Schüler sind etc.


Dies hat die Corona-Pandemie jedoch unmöglich gemacht. So haben wir unter aktuellen Bedingungen unsere Abgänger entlassen, jede Klasse mit Angehörigen einzeln verabschiedet und schließlich als Team voneinander Abschied genommen. Für euch und Sie bleibt nun dieser schriftliche Abschiedsgruß.


Ganz persönlich und im Namen der Schulgemeinschaft bedanke ich mich bei Euch und Ihnen für alle

gemeinsam geleistete Arbeit im Sinne der Schülerinnen und Schüler; konstruktiven Gespräche; Hilfestellungen; gute Zusammenarbeit; anpackende Tätigkeiten; gedankliche, finanzielle und zeitliche Spenden; kollegialen Austausch; gesundheitliche, rechtliche, präventive, soziale, kirchliche, literarische, musikalische Projekte; die Begleitung ins berufliche Leben unserer Schülerinnen und Schüler und dem aufrechten Interesse an guter sonderpädagogischer Arbeit.


Bleibt Ihr/Bleiben Sie gesund und behütet!


Mit freundlichen, letzten und traurigen Grüßen aus der Osterbergschule 


Heidrun Kahle

(Kommissarische Schulleitung)

Abschlussfeier an der Osterbergschule am 03.07.2020

Nach einem besonderen Schuljahr verabschiedeten die Kolleginnen der Osterbergschule ihre diesjährigen Schulabgänger im Rahmen einer Abschlussfeier. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10 konnten ihre Zeugnisse mit dem erreichten Hauptschulabschluss entgegen nehmen und die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9 ihren Förderschulabschluss.
Die Feier fand unter Einhaltung der Hygieneregeln auf dem Schulhof bei Sonnenschein statt. Das Kollegium hatte einen sommerlich feierlichen Rahmen geschaffen, so dass es unter allen einzuhaltenden Regelungen eine würdevolle und fröhliche Feier war.
Nach der musikalischen Eröffnung durch Frau Torazza begrüßte die kommissarische Schulleiterin Frau Kahle die Abgängerinnen und Abgänger mit ihren Angehörigen. Sie gab einen kleinen Rückblick auf die Schulgeschichten der Schülerschaft und wies darauf hin, dass einige dieser Schülerinnen und Schüler die Osterbergschule noch mit den Klassen 1-10 kennen, bzw. selbst Teil dessen waren: von der Schultüte bis zum Hauptschulabschluss!
Das Schmunzeln einiger Schüler und Eltern zeigte die Erinnerung daran. Frau Kahle wünschte den Schülern u.a., dass sie immer genug Selbstvertrauen im Gepäck haben und für Dinge brennen mögen, den Humor nie verlieren und stets gute Freunde an ihrer Seite haben, dass sie die Hoffnung nie aufgeben und die Fähigkeit zum Träumen erhalten. Frau Torazza erinnerte in ihrer Rede an die vielen Stunden intensiven Lernens, um diese Abschlüsse zu erreichen. Sie ging darauf ein, dass aber das Lernen nur ein kleiner Teil der vielen Zahlen ist, die auf dem Zeugnis stehen. Dahinter stecken auch viele kleine und große Erlebnisse, die alle Schülerinnen und Schüler aber auch die Lehrerinnen und Lehrer geprägt haben. Im Anschluss ging Frau Köster-Patzlaff in ihrer Rede noch einmal auf die Erfahrungen ein, an denen die Schüler und Schülerinnen in den vergangen Jahren gewachsen sind, sich entwickelt haben und letztlich erwachsen geworden sind.
Besonders geehrt wurde Marvin Mlodzinski als Schülersprecher. Frau Kahle würdigte seinen mehrjährigen Einsatz zum Erhalt der Osterbergschule, den er bei vielen Veranstaltungen zeigte. Als Dankeschön fand er ein Präsent auf der Wäscheleine.
Verbunden mit herzlichen Glückwünschen der Klassenlehrerinnen und Schulleitung, gab es statt einer Zeugnisübergabe in diesem Jahr eine „Zeugnisabnahme“. Sowohl die Zeugnisse, als auch die Abschiedsgeschenke der Klassenleitungen wehten bunt an einer Wäscheleine auf dem Schulhof und konnten somit kontaktfrei von den Abgängerinnen und Abgängern abgenommen werden. Ebenso waren die Abschiedsgeschenke der Schule aufgereiht wie auch die Geschenke der Schüler für die Kolleginnen. An der „Poolbar“ konnten sich die Gäste bedienen und den Sekt gekühlt mitnehmen, um daheim auf die Absolventen anzustoßen.
Bei anschließenden Gesprächen kam natürlich Traurigkeit bei Schülern, Eltern und Lehrern auf. Mehr als der übliche Abschiedsschmerz, wenn die Besonderheit deutlich wurde, dass dies der letzte Jahrgang war, der an der Osterbergschule seine Abschlusszeugnisse entgegen nehmen konnte. Es flossen auch Tränen, als es endgültig hieß „Time to say goodbye“…
Text: Kollegium der Osterbergschule


Informationen zur Wiederaufnahme des Unterrichts

Informationsleitfaden für das Lernen zu Hause

Wenn´s alte Jahr erfolgreich war, dann freue dich aufs Neue.

Und war es schlecht, dann erst recht.

-Albert Einstein-

 

In diesem Sinne wünsche ich uns allen ein gesundes, gesegnetes, zufriedenes und fröhliches neues Jahr! Mögen alle anstehenden Entscheidungen besonnen getroffen werden, unser letztes Schuljahr hier gut verlaufen und alle Neuanfänge gelingen.


Heidrun Kahle

Advents- und Weihnachtszeit an der Osterbergschule

Gleich zu Beginn des Dezembers wurde der Schuladventskalender aufgehängt. Im Laufe der Adventszeit wurden viele Geschenke und Fensterdekoration gebastelt und es ging munter zu in der Weihnachtsbäckerei. Weihnachtsmärkte wurden von der Klasse 5/6/7 in Bad Gandersheim und von den Klassen 8,9,10 in Hannover besucht.
Viele Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgängen 5-10 der Osterbergschule gestalteten wieder einen adventlichen Vormittag im Seniorendomizil Hubertus. Flötenstücke, Gesang, ein weihnachtliches Anspiel und Geschichten wurden mit den Bewohnern geteilt. Anschließend durften sich die Akteure bei Kakao und Keksen stärken. Somit war es wie „alle Jahre wieder“ eine heitere und besinnliche Adventsstunde.
In dieser Woche waren wir beim Weihnachts-Wünsche-Baum zu Gast. Große Aufregung, ob wohl alle Wünsche erfüllt werden; trällern von Weihnachtsliedern und eine riesige Bescherung machten auch diesen Tag zu einem Erlebnis.
Abschließend fand das traditionelle Weihnachtsfrühstück der Schüler- und Lehrerschaft sowie der Mitarbeiter/innen statt. Mit Weihnachtsmann, Engeln, Rentier und Wichtel wurde aus dem Goldenen Buch vorgelesen. Da gab es manches zu Schmunzeln, ehe die mitgebrachten Leckereien verputzt wurden und alle in die Weihnachtsferien starteten.
Anbei Eindrücke aus dieser Zeit…

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Vorlesetag an der Osterbergschule


Auch in diesem Jahr hat die Osterbergschule Bad Gandersheim wieder am bundesweiten Vorlesetag teilgenommen, der am 15.11 2019 stattfand.


Dieses Mal waren viele Vorleser der Einladung gefolgt und haben die Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 5 bis 10 mit ihren ausgewählten Texten aus „Till Eulenspiegel“, „Der Kleine Nick“, Münchhausen, Paul Maars „Der Aufzug“, „Hundegeschichten vom Franz“, „Hilfe die Hertmanns kommen“, der „Bibel für Kinder“, „Die langweiligste Schule der Welt“ oder ausgewählten Freundschaftsgeschichten begeistert.


Der Dank der Schule gilt daher den engagierten Vorlesern Frau Kühle von den Landfrauen, dem stellvertretenden Landrat Herrn Grascha, Frau Holzkamp, Frau Esche und Herrn Stötzner vom Roswithagymnasium, Frau Barke aus der Katholischen Pfarrgemeinde, Frau Schlimme von den Lammetalwerkstätten, Frau Knotte aus der Stiftskirchengemeinde und der Bürgermeisterin der Stadt Bad Gandersheim, Frau Schwarz.


Text und Bilder: Frau Koch & Frau Torazza (Klassenlehrerinnen)


Ganderheimer Kreisblatt vom 22.11.2019

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Leserbrief zur drohenden Schließung aus dem Gandersheimer Kreisblatt vom 15.11.2019


Osterbergschule wird geschlossen

Es ist leider wahr geworden. Der Northeimer Kreistag hat am 22. November 2019 die Aufhebung unserer Schule zum Sommer 2020 beschlossen. Alle relevanten Unterlagen finden Sie bei Interesse über den Link https://www.landkreis-northeim.de/allris/to020?3&TOLFDNR=1001844.


Ganderheimer Kreisblatt vom 22.11.2019


Ganderheimer Kreisblatt vom 22.11.2019

Der Kreistag des Landkreises Northeim entscheidet über die Zukunft unserer Schule.


Uns droht die Schließung zum Schuljahresende 2019/2020.


Die Beschlussvorlage des Kreistages lautet wie folgt:

Stellungnahme der kommissarischen Schulleiterin Heidrun Kahle


Aus gesundheitlichen Gründen wurde die Erklärung schriftlich abgegeben.

Sehr geehrte Frau Landrätin,
Sehr geehrte Frau Vorsitzende,
sehr geehrte Mitglieder des Ausschusses für Schule und Sport,
liebe Zuhörerinnen und Zuhörer!


Im April/Mai 2018 entschied sich der Landkreis Northeim als Schulträger für den Antrag zur Fortführung aller drei Förderschulen Lernen. Diese Entscheidung fiel nach vielen Debatten im fünf Jahren.
Im Juni 2018 genehmigte die Landesschulbehörde diesen Antrag. Sie wies jedoch darauf hin, dass sich an diese Genehmigung die Bedingung knüpfe, in den neu zu bildenden Klassen eine Schülerzahl von 13 Schülerinnen und Schülern jährlich vorzuweisen. Anderenfalls sei der Schulträger verpflichtet Schulen aufzuheben bzw. zusammenzulegen.
Dies gilt für alle drei Förderschulen Lernen des Landkreises. Für die Osterbergschule leitet sich aus diesen Fakten die uns vorliegende Beschlussvorlage ab, da wir im zweiten aufeinanderfolgenden Jahr die Einschulung von 13 Schülerinnen und Schülern in der 5. Klasse nicht erreicht haben.
Im Übrigen freue ich mich sehr für die anderen beiden Schulen, dass es dort gelungen ist.
Letztlich ist dies ein Ergebnis vom Wahlrecht der Eltern. Die Gründe sind sicher vielfältig. Ein wichtiger Grund ist aber Unsicherheit. Unklarheit darüber, wie es mit der Osterbergschule weitergeht. Und der ist politisch erzeugt. Da Menschen gerne in Sicherheiten leben, ist dies ein nicht zu unterschätzender Faktor!
Sie kennen alle pädagogischen Argumente für den Erhalt der Förderschulen, weil alle drei Schulleitungen diese in den letzten Jahren immer wieder vorgetragen haben.
Seitdem wir an der Osterbergschule einzügig sind, haben wir eine durchschnittliche Schülerzahl von maximal 12 Schülerinnen und Schülern pro Klasse. Der Klassenteiler liegt unverändert bei 17 Schülern, so dass es auch bei der Zweizügigkeit schon immer kleine Klassen, aber auch Kombiklassen bei uns gab. Das ist sonderpädagogisch gut so, da unsere Schülerinnen und Schüler oftmals nicht nur einen, sondern mehrere Förderschwerpunkte haben. Genau diese kleinen Lerngruppen sind es, die klare Strukturen, Regeln, Verbindlichkeiten und Lernerfolge begünstigen. Darüber hinaus können Lernkompetenzen, Lernfreude, Anstrengungsbereitschaft und Durchhaltevermögen im Rahmen eines sonderpädagogischen Gesamtkonzepts so erhalten und/oder wiederaufgebaut werden.
Trotz der Ungewissheit hinsichtlich des Fortbestands der Schule, gibt es jedoch in den letzten Jahren Eltern, die sich eben aus diesen sonderpädagogischen Gründen FÜR die Osterbergschule als Schule ihrer Kinder entscheiden. Diesen Eltern ist jede gewonnene Zeit an unserer Schule wichtig genug für ihr Kind; auch auf die Gefahr hin einen weiteren Schulwechsel mit ihrem Kind vollziehen zu müssen.
Sie alle, in Ihren Funktionen und Ämtern hier in der Runde, haben Ihre Haltung zu den Förderschulen an sich und im Speziellen zur Osterbergschule Bad Gandersheim. Meine Aufgabe ist es, Ihnen erneut die Gründe für den Erhalt unserer Schule zu nennen. Das sind 36 Argumente, die ich Ihnen geben kann. 36 Biographien unserer Schülerinnen und Schüler, 36 sehr bewusst getroffene Entscheidungen von Eltern für die Beschulung ihrer Kinder an unserer Schule.
Eine gemischte Elternschaft:
Eltern, deren Kinder schon seit der 1./2. Klasse bei uns beschult werden.
Eltern, die sich im Sinne ihrer Kinder zu unterschiedlichsten Zeitpunkten/Klassenstufen für eine Beschulung bei uns entschieden haben (besonders als es die Unterstufe noch gab).
Ebenso die Eltern, deren Kinder keine Chance/Wahlmöglichkeit mehr auf den Besuch der Unterstufe bei uns hatten, sondern alle ausschließlich die inklusive Beschulung an der Grundschule durchlaufen mussten und bei uns direkt in der 5. Klasse angemeldet wurden. Diese Schülerschaft hat oft nicht den früher üblichen Lernstand von Fünftklässlern, da die Förderung in den Grundschulen (2 Stunden pro Klasse pro Woche) nicht ausreichend sind für die Bedürfnisse der Kinder.
Als „aktuellste Eltern“ gibt es noch die Gruppe derer, die feststellen musste, dass die Bedingungen an anderen weiterführenden Schulen nicht ausreichten, um ihre Kinder bestmöglich zu fördern. Diese Eltern haben sich für den Weg aus der inklusiven Schule in die Förderschule entschieden.
Die gesamte Elternschaft vereint jedoch die bewusste, zielgerichtete Beschulung ihrer Kinder an der Osterbergschule.
Sie, sehr geehrte Damen und Herren, bzw. andere gewählte Politiker haben sich bereits schon einmal dafür entschieden unserer Elternschaft das sonst so hoch gepriesene Wahlrecht, die Freiheit des Elternwunsches, für die ersten vier Jahrgänge im Bereich aller Förderschulen Lernen abzusprechen. Das hätten Sie sich an keiner anderen Schulform so getraut und so durchgesetzt. Umso schwieriger ist es, wenn Sie diesen Weg in Ihrem Landkreis fortsetzen. Sehenden Auges tragen Sie, als Entscheidungsträger, die Verantwortung dafür, dass Schülerinnen und Schüler unter den aktuellen Lernbedingungen diesen förderschullosen Weg weiter beschreiten sollen. Damit nehmen Sie unsere Elternschaft nicht ernst. Das ist bedenklich.
Und das alles nur, weil diese Eltern sich vermeintlich nicht so laut wehren wie andere!?! Dabei haben genau diese Eltern in unserem Landkreis sich immer wieder klar positioniert. In den letzten Jahren habe ich keine Eltern- und Schülerschaft einer anderen Schulform ihre sehr persönlichen Familien-, Lebens- und Lerngeschichten so öffentlich präsentieren hören, wie es die Eltern und Schüler der Förderschulen Lernen im Landkreis es taten. Dafür gehört ihnen Respekt, Anerkennung und Dank!
Wenn Sie, sehr geehrte stimmberechtigte Damen und Herren, sich persönlich und in Ihrem Amt für den Erhalt von Förderschulen bekennen, erhöhen Sie damit die Wahrscheinlichkeit, dass die Schülerschaft einen Hauptschulabschluss erreicht, ihre Kompetenzen gestärkt werden und damit einem intensiv begleiteten Weg in das Berufsleben geht.
Werfen Sie bitte den Blick in die Zukunft. Es sollte in Ihrem Interesse liegen, die Primäraufgabe der Förderschule Lernen zu unterstützen: jungen Menschen Wissen zu vermitteln, sie individuell zu erziehen und zu fördern, zu dem ihnen höchstmöglich zu erreichenden Schulabschluss zu führen, sie in die Berufswelt zu integrieren und damit aktiver Teil unserer regionalen, wirtschaftlichen Gesellschaft zu sein. Denn viele dieser jungen Menschen möchten genau hier leben und arbeiten – in unserem Landkreis Northeim.
Sie geben so vielen kleinen Grundschulen und weiterführenden Schulen die Möglichkeit weiter zu bestehen, wobei diese ebenso geringere Schülerzahlen als vorgeschrieben in den Klassen haben. Das ist für unseren ländlichen Raum gut so. Warum werden wir so kritisch beäugt in den letzten Jahren? Über Jahre haben unsere Schulform und unsere gute sonderpädagogische Arbeit kaum interessiert. Seit den Behindertenrechtskonventionen sind wir bei vielen Menschen und Politikern wahrgenommen. Aber auch dort, meine Damen und Herren, steht nichts von Schließung der Förderschulen Lernen. Und die Aussage, dass Lehrerstunden von Sonderpädagogen bei Aufhebung von Förderschulen frei werden stimmt schlicht nicht! Schließlich gibt es ja ein bestehendes Verhältnis von Lehrer- und Schülerstunden. Diese Lehrerstunden werden doch nur verlagert, nicht gewonnen.
Lassen Sie die Parallelität der Förderschule sowie der inklusiven Schule bestehen und warten Sie weitere Entscheidungen von Eltern ab. Wenn wir nicht mehr angewählt werden, nehmen Sie den Elternwillen ernst und tragen dem Rechnung mit der Aufhebung der Förderschulen. Nutzen Sie diese Zeit. Schaffen Sie im Rahmen Ihres politischen Willens und Ihrer Möglichkeiten aktiv in Zusammenarbeit mit der Verwaltung und den Schulleitern Rahmenbedingungen, die schulische Standorte stärken und/oder Fusionen entstehen zu lassen.
Bitte treffen Sie jetzt im November eine klare Entscheidung, die nicht jährlich wieder diskutiert wird. Sollten Sie sich für den Erhalt unserer Schule positionieren, dann können wir uns die anstehende „Werbephase“ aktiv einbringen und Eltern die Sicherheit zusagen, die sich diese wünschen. Im anderen Fall entscheiden Sie sich für eine Aufhebung der Osterbergschule. Dann jedoch können wir die Gespräche mit Schülern und Eltern für die weitere Beschulung auf den Weg bringen.

Zahlen, Daten Fakten kennen Sie und /oder konnten vergangene Woche im Gespräch hinterfragt werden. Für Faktoren wie Umzüge von Familien, Wechsel der Einrichtung, in der Kinder leben, schwangere Kolleginnen, etc. – haben wir alle keine Glaskugel, das sind alles Unwägbarkeiten, mit denen weder Sie noch ich rechnen können. Dass die Ausbildung bezüglich der Anzahl der Sonderpädagogen nicht verbessert wird, die Anzahl der Kinder und Jugendlichen mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf parallel dazu steigt, wissen wir alle. Dass tausende Lehrer fehlen, sich derzeit die Kolleginnen und Kollegen auf Stellensuche nur schwer in die ländliche Region aufmachen, das betrifft alle Schulformen. Was die Zukunft bringen wird, kann niemand prognostizieren. Das ist alles Spekulation. Seit den Herbstferien konnte ich 2 Vertretungslehrkräfte für unsere Schule gewinnen. Das ist positiv zu bewerten.
Ich möchte Ihnen abschließend die Aussage eines Schülers der 10.Klasse kund tun: „Es gibt keinen Grund, diese Schule zu schließen, weil es nicht gewährleistet werden kann, dass die Schülerinnen und Schüler an anderen Schulen genauso gefördert, unterrichtet und unterstützt werden können.“


Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit

Lesen für Madagaskar


Die Osterbergschule bedankt sich herzlich für die Unterstützung durch den Lions-Club Seesen-Osterode!

Grundlagen der 1. Hilfe an der Osterbergschule


In den letzten Wochen vor den Herbstferien haben sich die Klassen 5 bis 10 der Osterbergschule erneut mit dem Thema 1.Hilfe beschäftigt. Unter der Leitung von Herrn Winzinger haben sich die Schülerinnen und Schüler im Theorieteil damit beschäftigt, einen Notruf abzusetzen und was man als Ersthelfer im Allgemeinen in Notfällen tun kann. Im praktischen Teil haben die Schülerinnen zum Beispiel gelernt, Druckverbände anzulegen sowie kleinere Verletzungen zu versorgen. Außerdem wurden die stabile Seitenlage und erste Wiederbelebungsmaßnahmen geübt. Durch die Wiederholung des Kurses in diesem Jahr, fiel es den Schülerinnen und Schülern leichter sich an ihr Vorwissen zu erinnern und auch die schon einmal gelernten Maßnahmen um zusetzten.
Ein herzliches Dankeschön geht an Herrn Winzinger, der uns in seiner freien Zeit, schulte. Als Anerkennung und Wertschätzung seiner Maßnahme, überreichten Frau Kahle und der Schulsprecher ein Präsent.


Text: Kollegium der Osterbergschule

Besuch der Einbecker Ausbildungsmesse

Die Ausbildungsmesse fand am 27.09.19 in der BBS Einbeck statt. Viele große Aussteller waren vertreten, z.B.: Bundeswehr, Feuerwehr, Polizei, BBS, Einbecker Brauerei und Die Eule. Man konnte unteranderem an verschiedenen Ständen Stempel sammeln, um Preise zu gewinnen. Der erste Eindruck der Messe war gut. Wir fanden die Berufe gut, die ausgestellt wurden. Die Aussteller konnten unsere Fragen perfekt beantworten. Der YouTube Star „Fresh Torge“ war da, hat Selfies mit uns, seinen Fans gemacht und Autogramme gegeben. Er hat auch Messerundführungen gemacht.
Es waren vier Schüler aus der 10. und vier aus der 9 Klasse und Frau Dr. Köster - Patzlaff als Begleitung auf der Messe. Frau Kahle als kommissarische Schulleiterin war ebenso auf der Messe mit anderen Schulleitern unterwegs.


Text: Klasse 10 der Osterbergschule



Unsere neuen Schulsprecher

Überraschungsbesuch im Stadtmuseum


Überraschungsbesuch der kommissarischen Schulleiterin der Osterbergschule im Stadtmuseum.


Frau Heidrun Kahle übergab der Abteilung “Foto- Kino- Schmalfilm” einige Geräte aus dem Schulbetrieb der Osterbergschule Bad Gandersheim der letzten 30 Jahre, die in der Sammlung des Museums noch nicht vorhanden waren. Dafür bedankte sich der Betreuer der Sammlung Herr Diethelm Klotz mit einer Führung durch die Abteilung Foto- Kino- Schmalfilm. Die Schenkung und Dauerausstellung im Museum von 2013 ist noch relativ neu, wobei aber durchaus auch alte Geräte aus den zwanziger- und dreißiger Jahren gezeigt werden.  Neu ist die fast vollständige Einrichtung eines Kinovorführraums von 1939, bei dem die Geräte angeschlossen sind. Das ist in dieser Art und Form fast einmalig in Deutschland. Harm Smidt von den Museumsfreunden ließ es sich nicht nehmen Frau Kahle das Stadtmuseum in einer 60 Minuten Führung ausführlich zu zeigen. Zum Schluss wurde noch der Rathausturm, zu Fuß erklommen.

Einschulung in gemütlicher Runde


Am Montag konnte die Osterbergschule 4 neue Schülerinnen und Schüler begrüßen. Dafür haben sich alle Beteiligten, also das gesamte Kollegium, alle Mitarbeiterinnen und natürlich auch die Mitschülerinnen und Mitschüler Zeit genommen, die „Neuen“ und natürlich auch deren Eltern feierlich zu begrüßen.

Die Schulleiterin Frau Kahle fand freundliche und aufmunternde Worte für den neuen Start und stellte den neuen Schülern jeweils eine Patin/einen Paten an die Seite.

Besonders bedankte sich Frau Kahle bei den Eltern dafür, dass diese Vertrauen in die Förderschule gesetzt haben und versicherte noch einmal, dass alle Schülerinnen und Schüler hier einen sehr guten Ort für eine erfolgreiche Schullaufbahn gefunden hätten.

Im Rahmenprogramm sorgten Schülerinnen und Schüler für gute Unterhaltung durch Flötenspiel, Gitarrensolo und Tanzeinlagen – danach konnten alle motiviert und gut gelaunt mit dem Unterricht beginnen.