Über

Osterbergschule

Bad Gandersheim

Herzlich Willkommen!

Über uns...

Die Osterbergschule in Bad Gandersheim ist eine Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen im Landkreis Northeim.

 

Gemeinsam mit der Oberschule Bad Gandersheim ist sie Teil eines Schulzentrums. Seit ein paar Jahren finden wichtige Modifikationen in und am Schulzentrum statt.

 

Das Schulzentrum befindet sich in einem Wohngebiet am östlichen Rand von Bad Gandersheim. Bad Gandersheim liegt in Südniedersachsen zwischen Leinebergland, Weserbergland und Harzvorland im Tal des Flusses Gande. Die Stadt ist angeschlossen an die Bundesstraßen B 64 und B 445. Hierdurch entsteht ein direkter Anschluss an die A 7. Außerdem hat Bad Gandersheim eine Bahnstation. Des Weiteren gibt es mehrere Umlandbuslinien in das Umland, so auch nach Northeim und Seesen.

 

Das Zentrum von Bad Gandersheim und zwei Supermärkte sind in wenigen Minuten zu Fuß zu erreichen. Dies entspricht dem pädagogischen Integrationsprinzip, da die Schülerinnen und Schüler zum Beispiel bei Unterrichtsgängen lernen, sich in der Öffentlichkeit zu orientieren und angemessen zu verhalten.

 

Schulform - Was bedeutet „sonderpädagogischer Förderbedarf – Schwerpunkt Lernen“?

 

Die Osterbergschule ist als Förderschule zuständig für Schülerinnen und Schüler, für die sonderpädagogischer Förderbedarf Schwerpunkt Lernen festgestellt wurde. Dieser „ist bei Kindern und Jugendlichen gegeben, deren Lern- und Leistungsentwicklung so erheblich eingeschränkt ist, dass sie auch mit zusätzlichen Hilfen der allgemeinbildenden Schulen nicht ihren Möglichkeiten, Fähigkeiten und Begabungen entsprechend gefördert werden können.“ (SVBl 2/2005, S.65) An der Osterbergschule lernen Schülerinnen und Schüler, die demnach trotz durchgeführter Fördermaßnahmen nicht die Anforderungen der Regelschule (Grundschule, Hauptschule) erfüllen oder voraussichtlich nicht erfüllen werden. Diese Schülerinnen und Schüler benötigen zum Erwerb von Schlüsselqualifikationen sonderpädagogische Unterstützung. Die Ursachen für die Schwierigkeiten der Schülerinnen und Schüler im Lernen sind multikausal, d.h. nicht isoliert zu betrachten. Die Lernausgangslage unserer Schülerinnen und Schüler stellt sich vielmehr „vielfach in Verbindung mit Beeinträchtigungen der sensorischen, motorischen, emotionalen, sozialen, sprachlichen sowie kognitiven Fähigkeiten dar.“ (SVBl 2/2005 S. 65).

 

Die meisten Schülerinnen und Schüler der Osterbergschule sind regulär in der für sie zuständigen Grundschule eingeschult worden, konnten aber nach einiger Zeit den Anforderungen der Grundschule nicht mehr genügen. Die meisten Schülerinnen und Schüler wechseln demnach in der Grundschulzeit (2., 3. oder 4. Klasse) an die Osterbergschule. Nur wenige Schülerinnen und Schüler werden in die Osterbergschule eingeschult, ohne jemals eine Grundschule besucht zu haben. Eine weitere kleine Gruppe wird nach der 5. Klasse in die Osterbergschule umgeschult.

 

Bevor die Schülerinnen und Schüler an einer Förderschule Schwerpunkt Lernen aufgenommen werden, muss in einem gesetzlich festgelegten Verfahren ihr individueller Förderbedarf durch eine Förderschullehrerin / einen Förderschullehrer festgestellt werden. Wenn die (grundschulspezifischen) Fördermaßnahmen (Förderunterricht, Klassenwiederholung etc.) nicht zu einer deutlichen Verbesserung des Leistungsbildes geführt haben, erfolgt meist ein Antrag auf Feststellung sonderpädagogischen Förderbedarfs durch die zuständige Schule (Grund oder Hauptschule), die vorschulische Einrichtung (Kindergarten) oder seltener durch die Erziehungsberechtigten. Im Laufe des „Verfahrens zur Feststellung von sonderpädagogischem Förderbedarf“ wird festgestellt, ob bei den Kindern ein sonderpädagogischer Förderbedarf vorliegt. Eine Förderschullehrkraft überprüft den individuellen Förderbedarf des Schülers / der Schülerin und gibt eine Empfehlung zur weiteren Beschulung an die Landesschulbehörde ab. Die überprüften Schülerinnen und Schüler werden dann durch die jeweilige Landesschulbehörde zum Beispiel einer Förderschule zugewiesen, wenn dem Förderbedarf des Kindes an der Regelschule nicht (mehr) entsprochen werden kann.

 

In dem Verfahren zu Überprüfung auf sonderpädagogischen Förderbedarf Schwerpunkt Lernen werden vielfältige informelle Verfahren (z.B. Verhaltensbeobachtung, Gespräche mit den Lehrern und Erziehungsberechtigten, Gespräche mit dem betroffenen Kind, u.v.m.) sowie formelle Tests (z.B. Sprachtests, evtl. Intelligenztest, u.a.) angewandt, um den individuellen Förderbedarf des Kindes zu ermitteln. Alle Ergebnisse der Überprüfung werden ausführlich mit den Eltern besprochen.

 

In den einzelnen Klassen der Osterbergschule werden jeweils ca. 8 bis 16 Schülerinnen und Schüler unterrichtet. Bei der Stundenplangestaltung wird versucht, das Klassenlehrerprinzip durchzuhalten. Die kleinen Klassen ermöglichen eine am individuellen Bedarf angesetzte Hilfestellung. Vielfältige Lernhilfen und Anschauungsmaterialien unterstützen hierbei den Lernprozess und die Lernfortschritte. Nach 9 Schuljahren kann der Abschluss der Förderschule erworben werden. Wenn der besondere Förderbedarf im Laufe der Zeit nicht mehr gegeben ist, besteht auch die Möglichkeit, diese Schülerinnen und Schüler an die Regelschule zurückzuschulen. Es gibt außerdem die Möglichkeit, den Hauptschulabschluss in der 10. Klasse der Osterbergschule zu erwerben.